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Sexuelle Übergriffe unter Kindern sind:
durch Unfreiwilligkeit und Machtgefälle gekennzeichnet. Das betroffene Kind wird zu sexuellen Handlung gezwungen oder macht es scheinbar freiwillig mit und stellt erst im Nachhinein fest, dass es für sie oder ihn nicht in Ordnung war. Durch das Machtgefälle, dass das übergriffige Kind durch seine Überlegenheit aufgrund von Alter, sozialem Status, körperlicher und geistiger Stärke, Geschlecht oder kultureller und religiöser Zugehörigkeit schafft, fällt es oft auch selbstbewussten Kinder schwer, sich zu wehren.

  • Bei sexuellen Übergriffen unter Mädchen und Jungen sprechen wir nicht von Tätern und Opfern, sondern von betroffenen und übergriffigen Kindern!
  •  weder kindliche Sexualität noch sexueller Missbrauch.
  • Kindliche sexuelle Aktivitäten sind für die Entwicklung aller Kinder wichtig und normal. Sexueller Missbrauch hingegen bezeichnet sexuelle Handlungen, die mit oder an einem Kind durch einen Erwachsenen verübt werden.